| AD07.61-P-4000-06AB | O2-Sonde Signal Fehlercodebeschreibung ME | |
| O2-Sonden Signale (G3/3 bis G3/6), Elektrische Fehler | ||
| 1A | Fehlercode
( Anzeige am generic scan tool) |
P200F O2-Sonde rechts vor KAT (G3/4) (P0130)
P2010 O2-Sonde rechts nach KAT (G3/6) (P0136) P2082 O2-Sonde links vor KAT (G3/3) (P0150) P2083 O2-Sonde links nach KAT (G3/5) (P0156) |
| 1B | Motor 112, 113 ab 1/01
Fehlercode ( Anzeige am generic scan tool) |
P200F-[1] O2-Sonde rechts vor KAT (G3/4), Kurzschluss nach Plus (P0130)
P200F-[4] O2-Sonde rechts vor KAT (G3/4), Unterbrechung (P0130) P200F-[8] O2-Sonde rechts vor KAT (G3/4), Kurzschluss in der Signalleitung (P0130) P2010-[1] O2-Sonde rechts nach KAT (G3/6), Kurzschluss nach Plus (P0136) P2010-[4] O2-Sonde rechts nach KAT (G3/6), Unterbrechung (P0136) P2010-[8] O2-Sonde rechts nach KAT (G3/6), Kurzschluss in der Signalleitung (P0136) P2082-[1] O2-Sonde links vor KAT (G3/3), Kurzschluss nach Plus (P0150) P2082-[4] O2-Sonde links vor KAT (G3/3), Unterbrechung (P0150) P2082-[8] O2-Sonde links vor KAT (G3/3), Kurzschluss in der Signalleitung (P0150) P2083-[1] O2-Sonde links nach KAT (G3/5), Kurzschluss nach Plus (P0156) P2083-[4] O2-Sonde links nach KAT (G3/5), Unterbrechung (P0156) P2083-[8] O2-Sonde links nach KAT (G3/5), Kurzschluss in der Signalleitung (P0156) |
| 2 | Fehlerspeicherung
Ansteuerung der Kontrollleuchte Motordiagnose (EURO3/4) oder CHECK ENGINE (MIL) |
Nach Ablauf der Prüfungsdauer und Fehler
Nach zwei aufeinander folgenden Fahrzyklen (driving-cycle) mit Fehler |
| 3 | Häufigkeit der Prüfung | Fortlaufend |
| 4 | Geprüftes Signal oder Zustand | Grenzwerte O2-Sondensignal |
| 5 | Fehlersetzbedingungen
Unterer Grenzwert Oberer Grenzwert Plausibilität |
Spannung darf nicht kleiner als 0,06 V (Typ 170: 0,015 V) sein. Spannung darf nicht größer als 1,5 V sein. Nach 3 s Schubabschaltung darf die Spannung nicht größer als 0,2 V sein. |
| 6 | Prüfungsvoraussetzungen | - Lambda-Regelungen freigegeben
- Kein Fehler bei O2-Sondenheizung - Keine hohe Beladung des Aktivkohlefilters (Lambda größer als 0,4) - Kein CAN-Fehler. |
| 7 | |
Durch die Prüfungen werden folgende elektrische Anschlussfehler der O2-Sonden vor KAT und nach KAT erkannt: Leitungsunterbrechung, Kurzschluss und Nebenschluss (hochohmiger Kurzschluss) nach Masse oder Batteriespannung.
Zu jedem Fehlercode sind folgende Zusatzinformationen abgelegt: - Leitung O2-Sondensignal hat Nebenschluss oder begrenzten Spannungsanstieg des O2-Sondensignals. - Unterbrechung O2-Sondensignalmasse. - Bei kalter O2-Sonde Nebenschluss nach +12 V oder nach Masse Steuergerät ME.
Bei Kurzschluss der O2-Sondenmasse nach +12 V wird das Steuergerät ME zerstört! |
| Sondengegenspannung
dargestellt Motor 137 an einer O2-Sonde G3/11 O2-Sonde links, nach KAT für Zylinder 7-9 x1 Steckverbindung 1 Sondenheizung Klemme 87 2 Sondenheizung Masse 3 Sondensignal Masse 4 Sondensignal (ca. 0,45 V bei = 1 und betriebswarmer O2-Sonde )
N3/10 Steuergerät ME 4x Messverstärker für Auswerteschaltung Sondensignal und Sondensignalmasse 0,268 V Gegenspannung bezogen auf Masse (Kl. 31) Z6/4 Endhülse Masse (Sonde nach KAT) Z7/36 Endhülse Klemme 87 M2e |
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| P07.61-2531-11 |
| Die Masse der Sondensignale ist am Steuergerät ME auf ca. +0,268 V gegenüber der allgemeinen Fahrzeugmasse angehoben. Die Auswerteschaltung für das O2-Sondensignal gibt diese sogenannte Sondengegenspannung von ca. 0,268 V aus. Bei kalter O2-Sonde ist der Sondeninnenwiderstand (Nernstzelle) so hoch, dass unabhängig von der Gemischzusammensetzung die O2-Sondenspannung zunächst gleich der Gegenspannung ist. | Durch Prüfen der Gegenspannung werden Leitungsunter-brechung, Kurzschluss und Nebenschluss (hochohmiger Kurzschluss) nach Masse oder Batteriespannung erkannt.
Bei Kurzschluss des Sondensignals gegen Masse oder ausgesteckter O2-Sonde, schaltet das Steuergerät ME die Lambda-Regelung auf Steuerbetrieb (mittlerer -Wert, ca. 450 mV). Dadurch wird hoher Kraftstoffverbrauch verhindert. |